Piqto United und das Problem der Selbstsicherheit

Ein Kommentar von Pablo Luengo

Es lief bereits die vorletzte Minute der regulären Spielzeit, als Conrad Risch mit dem Rücken zum gegnerischen Tor stand und in höchster Bedrängnis mit einem schnellen Anspiel von Mittelfeldkollege Beckmann konfrontiert wurde. Risch stoppte den Ball mit der rechten Innenseite, drehte sich um die eigene Achse und setzte mit dem gleichen Fuß zum Torschuss an. Der Torhüter hatte mit diesem Manöver nicht gerechnet. Regungslos stand er auf Linie und verfolgte die Flugkurve des Balles, welche bedrohlich seine rechte Gehäuseecke ansteuerte. Er hätte nicht den Hauch einer Chance gehabt, ein Unglück zu verhindern. Umso schöner für Ihn, dass der Ball um wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbeisegelte – kein Tor,  und vorerst keine gewonnene Meisterschaft. Es blieb beim 2:2 unentschieden und Piqto United muss nun am kommenden Freitag gegen Rhenania gewinnen, um am Ende die Kleinfeldsaison als Sieger zu beenden.

Hätte Conrad Risch den Ball versenkt, hätte Piqto United mit hoher Wahrscheinlichkeit das Spiel gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Sanders wäre Meister geworden und keinen Mensch hätte es im Nachhinein die Bohne interessiert, wie sich United gegen Fortünnes präsentierte. Aber so ist es nicht gekommen. Im Gegenteil: Bereits mit Beginn der zweiten Halbzeit lag United mit 0:2 zurück. Nur dem türkischen Muskel Beran Gülöz und seinen zwei späten Anschlusstoren ist es zu verdanken, dass nichts schlimmeres passierte. Der Rest der Truppe zeigte sich äußerst Form- und Willensschwach – Temporeich wie Sandsäcke schleppten sie sich über das Grün der Pollerwiesen. Ein Teil der Spieler hat bereits im Vorfeld der Partie fest mit einem Sieg gerechnet.

Der Kölner-Boulevard titelte hämisch mit Verniedlichungsformen und sprach von „Piqulöchen“ und „Täglich grüßt das Kolibrichen“. Auch der Erzfeind FC Rhenania dürfte den Respekt vor dem Team von Trainer Sanders verloren haben. Nicht nur wegen der vielen Niederlagen (insgesamt sechs, bei zwei Siegen), die Piqto gegen die „Blauen“ hinnehmen musste, sondern auch wegen mancher verbalen Unsportlichkeit, die beim zwischenzeitlichen 3:0 für die Kolibris beim Play-Off Viertelfinale, von Teilen der Piqto-Bank auf das Spielfeld drangen. Rhenania schoss daraufhin vier Tore und ging als Sieger vom Platz.

Es sind Böen der Arroganz und Selbstüberschätzung, die Piqto United umwehen und regelmäßig für schmerzhafte Fallhöhen sorgen. Der Kolibri gilt gemeinhin als elegant. Er ist geschickt, graziös, agil und anmutig. Attribute mit denen sich auch Piqto United gerne in Verbindung bringt. Aber was bringt es, wenn bis heute keine bedeutenden Titel in der Vitrine stehen? Gut, das Bunte-Liga Kleinfeldturnier wurde letzten Sommer gewonnen, aber weder beim Südstadt-Turnier noch in der Bunten-Liga und in der Kleinfeld-Liga, konnte das Team am Ende glitzern-goldenes in die Luft recken. Dafür werden die Mikrofone mit Aussagen gefüttert, die stärker an Schönfärberei grenzen, als an rationaler Fehleranalyse.

Piqto United besitzt ohne Zweifel Unmengen an Potenzial, um in der Lage zu sein, eine Ära einzuleiten. Der Grundstein dafür, könnte mit einem Sieg am Freitag gegen Rhenania gelegt werden, aber dafür muss jeder einzelne hungrig nach diesem Titel sein. Momentan erweckt es eher den Eindruck, als seien viele zufrieden mit dem, was bislang erreicht wurde.

Aber kann das der Anspruch einer selbsternannten Spitzenmannschaft sein? Bist jetzt ist Piqto United ein Meister darin, in den wichtigen Momenten auf der Stelle zu verharren. Der Kolibri – der ist es übrigens auch.

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Entschieden – gewonnen

Souverän und unerwartet gewinnt Piqto United das Bunte-Liga Turnier. Schlüssel zum Erfolg war eine geschlossene Mannschaftsleistung und die Zielsetzung einfach nur Spaß zu haben.

Sekündlich werden Entscheidungen getroffen. Auf der ganzen Welt und von jedem seiner beherbergten Lebewesen. Bewusst oder unbewusst. Gewollt oder ungewollt. Der Chef entlässt seinen Mitarbeiter, der Zocker setzt sein Monatsgehalt aufs falsche Pferd, der Nachtfalter erholt sich auf dem Fernsehbildschirm und wird nach einem kurzen Gefluche aus der Sofaecke nie mehr einen Fern-Seher stören. Entscheidungen bestimmen das Leben, doch nicht alle bringen Leid hervor. Nein, Entscheidungen können auch schöne Geschichten schreiben.  Zum Beispiel, wenn aus dem 50 Cent teuren Anruf am Ende doch eine Luxusreise herausspringt oder wenn Piqto United kurzentschlossen an einem Turnier teilnimmt und am Ende souverän den Pokal in die Luft hebt. So etwas gibt es auch – und letzteres wäre beinahe erst gar nicht zu Stande gekommen.

Die Motivation hatte bei einigen Spielern bereits den Tiefpunkt überschritten, als der Verein in den frühen Morgenstunden des 10. September immer noch keinen ausreichend großen Kader benennen konnte. Kurzfristige Ausfälle, sowie die schon am Tag zuvor bekanntgegebene Abreise von Präsident Hugo Hoppmann und seinem Befehlsempfänger Felix Bold, machten die Situation nicht einfacher. Angeblich versuchten sogar mehrere Spielerfrauen ihre Ehemänner davon zu überzeugen  im Bett zu bleiben. Die Turnierteilnahme drohte zu platzen und die Voraussetzungen schienen alles andere als gut. Als Verteidiger Julius Sundermann in letzter Sekunde doch noch seine Zusage erteilte, bedeutete dies nicht nur eine komplette Mannschaft, sondern auch den Mann des Tages in den eigenen Reihen zu haben.  Er war es, der das Finale gegen die 3Beiner mit seinem Traumtor zum 2:0 vorzeitig entschied und Piqto United den ersten Titelgewinn der neuen Saison bescherte. Dabei wollte er eigentlich den Tag nutzen, um philosophische Grundbegriffe zu lernen.

Die Sonne drückte gnadenlos, fast so gnadenlos wie Piqto United auf das Tor des ersten Gruppengegners. Die Mannschaft „1. An der Theke“ wurde mit 4:0 abgeschossen. Alle Tore erzielte der türkische Nationalspieler Beran Gülöz, dessen unermüdlicher Heißhunger nach saftigen Kilometern einen großen Teil zum späteren Pokalerfolg beitrug. Die einzige Niederlage gegen die „Verbotene Liebe“ hinderte United nicht daran als Gruppenerster ins Achtelfinale einzuziehen.

Wie befreit schlug sich das Team von Coach Sanders durch K.O Runden. Ohne Druck und ohne Zielsetzung. „Wir sind einfach nur mit Spaß an die Sache herangegangen“ sagte Coach Sanders. Von beeindruckenden und mitreißenden Ansprachen des Trainers schwärmten die Spieler später als sich den Fragen der Journalisten in der Mixed-Zone stellten. „Sanders ist ein großartiger Motivator. Jedes Wort seiner heutigen monotonen Ansprachen entfachte das Adrenalin in unseren Adern“ sagte Abwehrchef Fabian Binder. Das 16-jährige Jahrhunderttalent Jannis Hannover, der aufgrund seines erfrischenden  Technikfußballs nicht nur die Goldene Capelli-Medaille als bester Newcomer erhielt, sondern darüber hinaus noch zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt wurde, ging sogar noch weiter. Piqto sei sein absoluter Traumverein und einen schlaueren Fuchs als Trainer Sanders würde es nie mehr geben. „Taktisch ist er einfach der Beste. Wir waren auf jeden Gegner perfekt eingestellt“.

So kam es, dass im Viertel- und Halbfinale nicht nur die Geheimfavoriten “ Bongo Bongo“ und „Torpedo Eisen“, sondern auch die absoluten Titelanwärter „3Beiner“ am System Sanders scheiterten. Zu diszipliniert, zu leidenschaftlich agierte United im Endspiel und ging gleich zu Beginn durch einen sensationellen Fade-Away-Shot von Johannes Liebetrau in Führung. Im Rückwärtsfall knallte der stämmige Verteidiger den Ball unhaltbar ins lange Eck – Dirk Nowitzki wäre stolz gewesen. „Das Team hat heute großartige Arbeit vollbracht und das System zu 100% nach meinen Vorstellungen umgesetzt. Heute sind alle für einander gelaufen und haben ihre Positionen eingehalten, sodass sowohl die Defensive als auch die Offensive äußert gut funktioniert haben“ urteilte Sanders, Bier und Konfetti übergossen wenige Momente nach der Pokalverleihung. „Wir sind ohne klar definierte Zielsetzung in das Turnier gegangen und vielleicht hat gerade das uns so stark gemacht, da wir uns selbst nicht unnötig unter Druck gesetzt haben, sondern einfach unseren Stiefel sauber runtergespielt haben“. Seinen Stiefel runtergespielt hat übrigens auch Julius Sundermann. “Solche Dinger mache ich im Training reihenweise. Schön, dass es jetzt auch mal unter Wettbewerbsbedingungen geflutscht hat!” Damit meint er seinen Treffer im Finale. Beinahe hätte er philosophische Grundbegriffe gepaukt. Jetzt wurde sein Tor bereits über 300.000 Mal auf YouTube aufgerufen. Seine Entscheidung wird er wohl kaum bereuen.

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Stimmen zum Turniersieg

Fabian Binder…

…darüber als einziger Feldspieler keinen Treffer erzielt zu haben

“Das ist mir herzlich egal. Ich würde hier und jetzt unterschreiben, nie wieder ein Tor zu schießen, wenn wir immer so erfolgreich Fussball spielen würden!”

…über seine Rolle hinter der Abwehr

“Die Position liegt mir sehr gut. Dort bin ich unter anderem für die Organisation der Defensive zuständig. Ich kann meinen Vorderleuten heute nur ein riesen Kompliment ausstellen, alle haben an einem Strang gezogen und sehr diszipliniert gespielt. Ich glaube, dass das heute unsere große Stärke war und letztendlich der Schlüssel zum Sieg!”

 

Beran Gülöz…

…über seine sensationelle Ausbeute von 6 Treffern

“Ich bin super ins Turnier gestartet und konnte direkt in der Vorrunde einige Treffer erzielen. Meine Hinterleute haben es mir heute aber auch leicht gemacht!”

…über seine durchschnittlich gelaufenen 12,52 Kilometer pro Spiel

“Ich hatte eine super Vorbereitung. Darüber hinaus halte ich eine mit Fitnesscoach Cem Karley abgesprochene Diät ein. Kurz gesagt: Ich fühle mich fit!”

 

Jannis Hannover…

…über die Verleihung der “goldenen Rudolf Capelli Medaille” in der Kategorie U17

“Eine tolle Bestätigung meiner Leistung. Ich bin happy, dass ich vom Club jetzt schon die Chance erhalte mit den Helden meiner Kindheit kicken zu dürfen!”

…über das Transfer-Gebahren des FC Rhenania

“(lacht) Piqto United ist mein Traumverein!”

 

Simon Hein…

…über seinen Siegtreffer zum 1:0 im Viertelfinale gegen Inter Filos

“Ich muss die Pocke nur noch einschieben… Eigentlich einfach, aber solche Buden sind oftmals die schwersten!”

…über den Turniersieg

“Nach der guten Vorrunde war mir klar, dass heute etwas geht. Auf Kleinfeld sind wir einfach sehr stark!”

 

Gereon Kehrer…

…über seinen abruptes Verschwinden

“Nach dem Achtelfinale dämmerte mir, dass es für mich heute nicht viel zu tun geben würde, da habe ich mich wichtigeren Dingen zugewandt und einen Sponsorentermin wahrgenommen…”

 

Johannes Liebetrau…

…über sein Comeback

“Es war mit Sicherheit keine leichte Zeit. Ich gehe aber gestärkt aus der Sache hervor und ich denke, dass man heute sehen konnte, dass auch in Zukunft auf mich Verlass sein wird!”

…über seinen 1:0 Führungstreffer im Finale gegen 3Beiner

Ich bin froh, die Verletzungsmisere endlich hinter mir gelassen zu haben. Heute bin ich eigentlich nur in der Hoffnung angetreten, einige Spielpraxis sammeln zu dürfen. Dass ich dann so eine Bude im Finale erziele, ist natürlich eine Wahnsinnsgeschichte!”

 

Karl v. Luckwald…

…während der Vorrunde

“Ich fühle mich irgendwie voll verklätscht…”

…zu Beginn der Endrunde

“Ich fühle mich irgendwie voll gut…”

…über seinen nicht gegebenen Treffer zum 3:0 gegen Bongo Bongo

“…da mache ich das 3:0 und dann bin ich eine Sekunde über der Zeit. Das oberste Schiedsgericht sollte sich für das nächste Turnier dahingehend Gedanken machen, ob man nicht lieber die Schiris das Spiel abpfeifen lässt und nicht die Turnierleitung!

 

Niklas Sanders…

…über sein Gastspiel als Torwart

“Irgendeiner musste den Job machen, nachdem Kehrer das Weite gesucht hatte. Ich bin erleichtert, dass ich keine groben Fehler gemacht habe und mich in der ein oder anderen Situation auszeichnen konnte. Im Falle Kehrer wird es definitiv noch Konsequenzen geben!”

…über die Leistung seines Teams

“Das Team hat heute großartige Arbeit vollbracht und das System zu 100% nach meinen Vorstellungen umgesetzt. Heute sind alle für einander gelaufen und haben ihre Positionen eingehalten, sodass sowohl die Defensive als auch die Offensive äußert gut funktioniert haben. Wir sind ohne klar definierte Zielsetzung in das Turnier gegangen und vielleicht hat gerade das uns so stark gemacht, da wir uns selbst nicht unnötig unter Druck gesetzt haben, sondern einfach unseren Stiefel sauber runtergespielt haben. [...] Wir waren heute nur 8 Spieler, deshalb ist der Turniersieg umso bemerkenswerter. Ich kann jedem Einzelnen heute nur zu seiner Leistung gratulieren! Ich kann nicht leugnen, dass wir alle schon ein bisschen Stolz sind, diesen prestigeträchtigen Pokal in die Südstadt geholt zu haben!”


Julius “Gaucho” Sundermann…

…über sein Rastelli-Tor zum 2:0 Endstand im Finale gegen 3Beiner

“Solche Dinger mache ich im Training reihenweise… Schön, dass es jetzt auch mal unter Wettbewerbsbedingungen geflutscht hat!”

…über den Turniersieg

“Ich bin einfach nur maßlos glücklich!”

 

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Trauriges Ende einer tollen Saison

Nach einer unverdienten und bitteren 1:2 Niederlage muss sich Piqto United dem FC Rhenania geschlagen geben und wird auf der Zielgraden der Clara-Zetkin-Kleinfeldliga vom großen Lokalrivalen aus der Südstadt überholt.

Was bleibt ist der undankbare zweite Platz und die Erkenntnis den besten Fußball in der Saison gespielt zu haben.

Trotz deprimierender Grundstimmung gratuliert Piqto den Jungs von Rhenania zum ersten Titel eines überaus fairen Wettbewerbs.

Für die Kicker von Coach Sanders geht es jetzt erst einmal in die wohlverdiente Sommerpause, um dann nach einer ordentlichen Saison-Vorbereitung in allen Wettbewerben erneut anzugreifen.

 

Allez Piqto!

 

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Reine Nervensache

Piqto United erreicht beim Südstadtturnier das Viertelfinale und muss sich im Elfmeterschießen gegen Südkai geschlagen geben. Was bleibt ist eine vielversprechende Erkenntnis.

Man könnte meinen, einen Elfmeter zu schießen, wäre die leichteste Aufgabe für einen Fußballer. Glaubt man der Statistik, landen über 80% der Bälle im Netz. Und Fabien Barthez, der ehemalige französische Nationaltorhüter behauptete sogar, dass man als Torwart normalerweise keine Chance habe einen Strafstoß zu halten, sofern ein guter Schütze gegenüberstehe.

Milan Strohmeier, Roman Aslan und Niklas Sanders sind wunderbare Fußballer und obendrein mit einer ausgezeichneten Schusstechnik ausgestattet. Doch gestern Nachmittag, als es darum ging im Elfmeterschießen das Viertelfinale vom Südstadtturnier zu gewinnen, wurde ihre große Qualität von mangelnder Nervenstärke überschattet. Fußballerische Beschlagenheit wird in solchen Situationen zur Nebensache. Eine starke Psyche gewinnt. Eine starke Psyche, über die nur der Innenverteidiger Simon Hein verfügte. Als einziger Piqto Spieler konnte er seinen Ball verwandeln. Die anderen drei scheiterten. Und Südkai zog ins Halbfinale ein.

Vor fast einem Jahr, an gleichem Ort und gleicher Stelle, sind es die Piqtos gewesen, die die Runde der letzten Vier im Südstadtturnier erreichen konnten. Am Sonntag hat es dazu nicht gereicht und dennoch ist das diesjährige Abschneiden als erfolgreicher denn je einzustufen. Die Mannschaft hat trotz diverser Ausfälle (Sundermann, Binder, Risch, Jürgens, Liebetrau) ein Topniveau erreicht und wusste gegen die großen Favoriten zu überzeugen. In der schwersten Gruppe des Wettbewerbs, erspielte United den ersten Platz. Der Titelverteidiger „Sinziger“ wurde im Auftaktspiel mit 2:0 besiegt. Ein torloses Unentschieden gegen „Andreas“ bildete die Ausnahme. Alle anderen fünf Spiele, unter anderem gegen die starken Teams der „Ubierschänke“ und „Yoga Bonito“, wurden gewonnen.

Es lief gut für United. Erstaunlich gut, doch im Viertelfinale gegen „Südkai“, schwächelten die Kolibris. Vielleicht hat die schwere Vorrunde doch zu viel Kraft gekostet, denn Piqto United tat sich schwer, das Spiel zu dominieren. Südkai stemmte dagegen und kam selber über Spielmacher Wegmann zu guten Führungsmöglichkeiten. Richtige Chancen spielte sich Piqto leider nicht heraus. Für den ersten gefährlichen Torschuss sorgte Milan Strohmeier. Doch leider erst im Elfmeterschießen, und den konnte der gegnerische Torwart sogar halten.

Wichtiger dürfte jedoch sein, dass Piqto United nun eine Phase erreicht hat, in dem es auf dem Kleinfeld jede Mannschaft schlagen kann – in der regulären Spielzeit versteht sich. Das Elfmeterschießen bleibt dagegen eher ein Lotteriegeschäft. Starke Nerven hin oder her.

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