Die Revanche ist geglückt, der Fan ist entzückt.
Saturday, May 16th, 2009
In einem umkämpften, aber fairen Derby schlägt Piqto United den FC Rhenania mit 5:3.
Piqto United gegen FC Rhenania ist immer wieder eine besondere Begegnung. Das letzte Spiel der beiden endete deutlich 13:1 für Rhenania. Die beiden Clubs sind Erzfeinde. Ruhm, Ehre und Stolz stehen auf dem Spiel. Der Gewinner darf sich bis zur nächsten Spielansetzung als König der Südstadt fühlen und ist Herr des Eierplätzchens. ( Ein beliebter und zentraler Treffpunkt in der Kölner Südstadt, wo man abends beide Teams häufiger antrifft. Anm. d. Red.) Nach dem heutigen Duell ist Piqto United der Boss.
Das Spiel fand unter perfekten Bedingungen statt. Bei gefühlten 15 Grad und einem glänzend grünen Rasen durfte der Kampf um eine Revanche beginnen. Die Anfangsphase verlief ruhig und ohne nennenswerte Höhepunkte. Beide Mannschaften standen gut in der Defensive beriefen sich auf ein gegenseitiges Abtasten. Piqto United kombinierte druckvoll und spielte schnelle Angriffe über die Außenbahnen. Oft mit nur einem Ballkontakt. Rhenania dagegen holzte und versuchte mit langen Bällen auf die Stürmer, die Lücke in der Viererkette von PiqU zu finden. In der 27. Minute führte ihre Taktik zum Erfolg. Ein weit geschlagener Ball aus dem Mittelfeld landete bei Poetter, der den Ball ebenso wenig wie Außenverteidiger v. Luckwald unter Kontrolle brachte, aber ihn dennoch kunstvoll über den herrausstürmenden Keeper Kehrer ins Tor hob. Rhenania führte mit 1:0. Piqto United spielte jedoch weiter munter nach vorne und gelang postwendend der Ausgleich. Nach einem gut geschossenen Freistoß von Gülöz aus dem Halbfeld nickte Philipp Gärtner den Ball mit dem Kopf in die Maschen des Gegners (29.) . Der Ausgleich war geschafft. Nun schaltete sich auch lauthals Ultra Kai ein, der sich nicht zu schade war, zusammen mit dem verletzten Niklas Sanders den langen Weg von der Südstadt nach Poll wandern, um seine Lieblingsmannschaft anzufeuern. Piqto United, beflügelt durch den Ausgleich und den motivierenden Fangesängen von Ultra Kai, kämpfte aufopferungsvoll, mit einem ” Jetzt erst Recht Gefühl ” weiter…und wurde belohnt. Felix Bold konnte in der 36. Minute nach einer schönen hereingabe von der Außenbahn, aus kurzer Distanz vollstrecken. Der FC Rhenania war sichtlich schockiert. Die Spieler meckerten sich untereinander an. Nichts mehr schien zu laufen und dann gelang ihnen auch noch ein schönes Eigentor. Nach einem eher harmlosen Ball von Liebtrau, klärte ein Verteidiger Rhenanias wunderschön über den Keeper hinweg ins eigene Tor (40.) . Piqto sagte “Danke” und ging nicht ganz unverdient mit einer satten Führung in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit zeigte Rhenania ein anderes Gesicht. Die taktische Maßnahme Stürmer Vincent Schmidt ins offensive Mittelfeld zu verschieben erwieß sich als verheißungsvoll. Rhenania erarbeitete sich nur mehrere Chancen und konnte in der 48. Minute durch Schmidt den Anschlusstreffer erzielen. PiqU agierte zaghaft und ohne Durschlagskraft. Folglich gelang Rhenania nach einer schönen Einzelleistung von Poetter in der 55. Minute der Ausgleich. Mehrere Verteidiger konnten den Rechtsaußen nicht stoppen, der mit dem schwachen Linken Fuß den Ball in die lange Ecke schmetterte. Keine Chance für den sonst sehr souveränen Piqto Keeper Gereon Kehrer. Das Derby nahm an Fahrt auf. Die Spannung stieg, denn beide Mannschaften wussten, das enormes Prestige auf dem Spiel stand und wollten den Sieg erzwingen. Auf der einen Seite rettete der starke Piqto Verteidiger Sundermann oftmals im letzten Moment gegen die Angreifer des FC Rhenania, auf der anderen Seite vergaben die Piqtos hochkarätige Chancen. Philipp Gärtner schaffte es nicht, eine starke Hereingabe von Gülöz freistehend zu verwandeln. Beran Gülöz, auch liebevoll ” Motor oder The Machine ” genannt verfehlte Das Tor nur knapp. In der Schlussphase investierte Rhenania alles und kam oft gefährlich in den Strafraum Piqto Uniteds, die mit Mann und Maus verteidgten. Piqto United nutzte diese Situation erfolgreich zum Kontern, denn Rhenania schuf durch stetiges Anrennen große Räume. So brachte Gülöz seine Mannschaft, mit einem schönen Linkschuss ins lange Eck, in Führung (84.). Durch einen weiteren Konter (88.) konnte der eingewechselte Gianni Hering, nach schöner Einzelleistung den Ball gefühlvoll über Keeper Bentlange lupfen. Das war die Entscheidung. Pünktlich pfiff der Schiri ab. Piqto feierte, Rhenania trauerte. Ultra Kai freute sich und beglückwünschte zusammen mit Niklas Sanders jeden Spieler einzeln. Die Reise hatte sich für die beiden gelohnt.
Der Machtwechsel in der Südstadt ist vollzogen. FC Rhenania macht Platz für den neuen Chef.

Können stolz auf uns sein!!!! PiqU an die Macht!!!!!
Starker Artikel Kalle!!
jessssss sir! nice one kalle!
PIQTO PIQTO
ohhhhhhhhh wie ist das schön!!
RHENANIA ABSTEIGER, RHENANIA ABSTEIGER!
Fehlt nur noch die Einzelkritik vom Coach hahaha
sehr schön jungs! bin stolz auf euch
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOLEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
so was hat man lang nicht gesehen so SSCHÖN SO SCHÖN OHHHHHHH WIE:……………..